Der Freidenker
Samstag 27. Februar 2010 von Charlie Rutz
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Montag 29. Dezember 2008 von Charlie Rutz
Die überwiegend friedlich verlaufende Internationale Großdemonstration vom 2. Juni 2007 in Rostock gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm vereinte Menschen unterschiedlichster Kulturen und Interessensgruppen in ihrer Kritik am G8-Gipfel und dem Anliegen, auf weltweite Missstände wie Armut, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Ich war beeindruckt von dem bunten Treiben und großen Einfallsreichtum der vielen Globalisierungskritiker bei der Präsentation ihrer Protestnoten. Für unschöne Szenen sorgten im Laufe des Abends die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und der Polizei. Meine (Charlie) Motivation zur Teilnahme an der Demo lag vor allem darin begründet, gegen die aus meiner Sicht ungerechten Welthandelsregeln zu protestieren. So wird beispielsweise seitens der G8 bzw. reichsten Länder der Welt von Entwicklungsländern gefordert, ihre Märkte zu öffnen und zu liberalisieren und Zölle weitestgehend abzuschaffen (Weltbank und IWF schreiben dies zur Kreditvergabe vor!). Andererseits überfluten die reichsten Länder die Märkte der Entwicklungsländer mit teilweise hoch subventionierten Produkten und schotten ihre eigenen Märkte gegen bestimmte Produkte ab. Man fordert von den anderen etwas, was man selbst nicht oder nur ansatzweise (wenn es zum eigenen Nutzen ist) tut. Gerade beim Agrardumping ist dies schmerzlich für die Entwicklungsländer. So wird verhindert, dass sich in diesen Ländern robuste Märkte entwickeln und bestehende Märkte werden häufig zerstört.
Konkrete Beispiele:
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Samstag 27. Dezember 2008 von Charlie Rutz
Die Entwicklungsorganisation Oxfam
An dieser Stelle soll eine internationale Entwicklungsorganisation vorgestellt werden, die sich weltweit für eine nachhaltige Armutsbekämpfung engagiert. Die Rede ist von Oxfam. Oxfam setzt sich in über 100 Ländern mittels Katastrophenhilfe, langfristig angelegten Projekten für soziale und wirtschaftliche Entwicklung (Hilfe zur Selbsthilfe!) und Kampagnen (wie z. B. für einen fairen Welthandel) für arme und benachteiligte Menschen ein.
[youtube ACkEM19FEho]
Angefangen hatte alles mit der Gründung des “Oxford Comittee for Famine Relief” (Oxforder Komitee zur Linderung von Hungersnot) im Jahre 1942 durch engagierte Menschen in Oxford (England). Dies war mit dem Ziel verbunden, während des Zweiten Weltkriegs das Leiden der Bevölkerung im von den Nazis besetzten Griechenland zu lindern, wobei nach Kriegsende auch Lebensmittel an die notleidenden Menschen in Deutschland geliefert wurden.
[youtube l80G0QHBdEI]
Später änderte die Organisation dann ihren Namen in Oxfam um und konzentrierte ihre Arbeit mehr und mehr auf die ärmsten Länder der Welt. Im Jahre 1995 dann schlossen sich gleichgesinnte, in unterschiedlichen Ländern aktive Entwicklungsorganisationen zu Oxfam International zusammen. Heutzutage fördert Oxfam etwa 3000 Hilfsprojekte in über 100 Ländern in partnerschaftlicher Organisation mit über 3000 lokalen Organisationen.
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Sonntag 9. November 2008 von Charlie Rutz
And the winner is … Barack Obama!
Mit einem deutlichen Vorsprung vor seinem Konkurrenten John McCain von den Republikanern konnte Obama die US-Präsidentschaftswahl für sich entscheiden. Am Ende stand es von den ausschlaggebenden Wahlmännerstimmen her 365:173 Stimmen pro Obama, womit er weit über der notwendigen Mehrheit (= 270 Stimmen) lag. Damit wird Obama am 20. Januar 2009 als 44. Präsident der USA und als erster Schwarzer ins Weiße Haus einziehen. Ein wahrlich historischer Moment in der Geschichte der USA! Vor mehr als 100.000 Menschen hielt Obama in seiner Heimatstadt Chicago seine Siegesrede. Am Beispiel einer 106jährigen Frau versuchte er die Wandlungsfähigkeit der USA mit folgenden Worten zu beschreiben: Diese Wahl hatte viele erstmalige Dinge und viele Geschichten, die noch über Generationen hinweg erzählt werden. Aber eine ist heute Abend in meinem Kopf von einer Frau, die ihre Stimme in Atlanta abgegeben hat. Sie ist wie die Millionen anderen, die in der Schlange gewartet haben, damit bei dieser Wahl ihre Stimme gehört wird – mit einer Ausnahme: Ann Nixon Cooper ist 106 Jahre alt. Sie wurde gerade eine Generation nach der Sklaverei geboren, in einer Zeit, als es keine Autos auf der Straße und keine Flugzeuge im Himmel gab, als jemand wie sie aus zwei Gründen nicht wählen konnte: Weil sie eine Frau ist und wegen ihrer Hautfarbe. Und heute Abend denke ich an alles, was sie das ganze Jahrhundert hinweg in Amerika gesehen hat – den Kummer und die Hoffnung, den Kampf und den Fortschritt, die Zeit, in der wir gesagt bekamen, dass wir nicht können, und die Leute, die am amerikanischen Glauben festhielten: Ja, wir können. Wenn da Verzweiflung im Staub und Depression im Land war, erlebte sie eine Nation, die ihre Angst mit einem New Deal bezwang, mit neuen Arbeitsplätzen, Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...
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