Social Media und die Arabische Revolution


Erstellt am 04.10.2011 von Charlie Rutz

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Am vergangenen Freitag ging die internationale Online-Konferenz „Facebook Revolutions? – Die Bedeutung von Social Media für den politischen Wandel in der arabischen Welt“ zu Ende. Dort tauschten sich die Teilnehmer mit internationalen Experten, Politikern und Journalisten aus. Ich verfolgte die zweiwöchige Konferenz für politik-digital.de und liefere einen Einblick samt Links mit interessantem Material zum Arabischen Frühling. 

Die vom 19. – 30. September von der Virtuellen Akademie der „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ ausgerichtete Netz-Konferenz verlangte von den Teilnehmern ein proaktives Verhalten – sie hatten die von mir recherchierte Materialsammlung zur Arabischen Revolution selbst zu sichten und zu erarbeiten, um inhaltlich gut vorbereitet an der Konferenz mitwirken zu können. Hinterfragt wurde auf der Online-Konferenz vor allem: Wie konkret können Social Media als Werkzeuge für mehr Demokratie und Freiheit genutzt werden? Oder nützen sie in Zukunft eher den Geheimdiensten und Diktatoren als den Bürgern? Wären Facebook, Twitter und YouTube ohne Satelliten-TV ganz folgenlos geblieben? Und welche Maßnahmen kann auch die Außenwelt angehen, um z.B. den professionellen Journalismus im In- und Ausland zu fördern? Einfache Antworten waren hierbei nicht zu erwarten. Jöran Muuß-Merholz, Online-Host der Konferenz, macht deutlich, dass es zumeist nicht um simple Fragen wie die nach der Rolle von ‘Facebook oder Twitter‘ ging, sondern um Grundsatzfragen nach Demokratie, Freiheit, Meinungsvielfalt oder auch um das Verhältnis zwischen der arabischen und der westlichen Welt: „Da sind zwar oft sehr unterschiedliche Sichtweisen deutlich geworden, aber ein gegenseitiger Respekt zwischen allen Diskutanten war durchgängig Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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Info-Links zur Arabischen Revolution


Erstellt am 13.05.2011 von Charlie Rutz

Quelle: Wikimedia (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Revolution_in_arabic.png?uselang=de)

Bereits im Februar beleuchtete ich die Rolle des Internet für die Arabische Revolution am Beispiel Ägyptens sowie in einer Presseschau. In der Zwischenzeit gab es weitere Aufstände. Dazu eine aktuelle Linkliste.

Eine neue politische Generation ist in der arabischen Welt herangewachsen. Diese nutzt verstärkt die neuen Medien als Mittel der Kritik an staatlicher Repression und zur Mobilisierung. Ihre kritischen Botschaften zum brutalen Vorgehen von Regimen wie Libyen, Syrien, Jemen und Bahrain gegen überwiegend friedliche Proteste artikulieren und transportieren Aktivisten aus arabischen Staaten über das Netz und Sender wie Al Jazeera ins In- und Ausland. Damit tragen sie dazu bei, dass sich ihre Landsleute über die in staatlichen Medien verbreitete Propaganda hinaus informieren können, was in ihrem Land passiert. Aber auch der Rest der Welt erhält auf diese Weise wichtiges Bild-, Video- und Textmaterial zu den Geschehnissen – auch wenn dessen Authentizität nicht immer gleich verifiziert werden kann. Weiterlesen… »

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Das Internet und die Proteste in Ägypten


Erstellt am 11.02.2011 von Charlie Rutz

Wie bedeutend war das Internet beim Volksaufstand in Ägypten & dem Rücktritt Mubaraks? Antwort: Gerade vor den Protesten entfaltete das Netz eine Wirkung, die viele Menschen zum Handeln ermutigte.

Karrikatur von Mubarak

(Autor: Carlos Latuff, Lizenz: gemeinfrei, Quelle: Wikimedia Commons)

Seit Anbeginn der Proteste in Ägypten wird einzuordnen versucht, welche Bedeutung dem Internet dabei zukommt. Für den Psychologen Peter Kruse steht fest: “Nicht das Netz, sondern das Resonanzfeld in der Gesellschaft bewirkt die Revolution. Das Internet schafft schnell ein Gefühl von Masse und das gibt die Sicherheit, die persönliche Angstschwelle zu überschreiten, sichtbar zu werden und Wirkung zu erzeugen.” Gerade die ägyptische Jugend nutzt verstärkt das Medium Internet. Volker Perthes von der Stiftung Wissenschaft und Politik meint, dass die Revolutionen in Tunesien und Ägypten das Werk einer neuen politischen Generation sind: Kleine, studentisch geprägte Gruppen hätten den Protest organisiert und über soziale Netzwerke mobilisiert. Das ist schon insofern naheliegend, als dass der Anteil der unter 30jährigen an der Gesamtbevölkerung bei etwa zwei Drittel (Quelle: Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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Twitter und die arabische Revolution


Erstellt am 07.02.2011 von Charlie Rutz

Welche Rolle spielen Social-Media-Dienste wie Twitter und Facebook bei den Protesten in der arabischen Welt und ganz aktuell in Ägypten? Keine besondere, meint z. B. Malcolm Gladwell. Auch deutsche Medien sind gespaltener Auffassung. Dazu eine kurze Presseschau plus Live Ticker.

Der Bestsellerautor Malcom Gladwell zweifelt schon länger an der Bedeutung sozialer Medien wie Facebook oder Twitter bei der Organisation politischer Proteste. Er stellt fest, dass frühere Revolutionen wie 1789 in Frankreich oder beim Fall der Berliner Mauer auch ohne Facebook auskamen. Doch verfolgt Gladwell hier den richtigen Ansatz? Unstrittig ist wohl, dass während gesellschaftlicher Umwälzungsprozesse in Form von Revolutionen zu unterschiedlichen Zeiten teilweise völlig andere technische Mittel der Kommunikation und Organisation genutzt wurden. Das ist dem technologischen Fortschritt geschuldet.

Die Frage ist aber auch: Mit welcher Geschwindigkeit und Breitenwirkung erlauben derlei Werkzeuge die Kommunikation? Das Digitale Zeitalter stößt hierbei in völlig neue Dimensionen vor. Denn eine Botschaft kann in Sekundenschnelle um die ganze Welt geschickt werden. Vorausgesetzt, man hat einen Zugang zu Internet, Mobilfunknetz & Co. Wohl genau deshalb kappte das ägyptische Regime zeitweilig solche Zugänge. Um den Protestlern die Kommunikation zu erschweren und zugleich Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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