Die Entwicklungsorganisation Oxfam


Erstellt am 27.12.2008 von Charlie Rutz

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Allgemein

Oxfam ist eine internationale Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die sich in über 100 Ländern mittels Katastrophenhilfe, langfristig angelegten Projekten für soziale und wirtschaftliche Entwicklung (wie z. B. Hilfe zur Selbsthilfe) und Kampagnen (wie z. B. für einen fairen Welthandel) für arme und benachteiligte Menschen einsetzt. Angefangen hatte alles mit der Gründung des “Oxford Comittee for Famine Relief” (Oxforder Komitee zur Linderung von Hungersnot) im Jahre 1942 durch engagierte Menschen in Oxford (England). Dies war mit dem Ziel verbunden, während des Zweiten Weltkriegs das Leiden der Bevölkerung im von den Nazis besetzten Griechenland zu lindern, wobei nach Kriegsende auch Lebensmittel an die notleidenden Menschen in Deutschland geliefert wurden. Später änderte die Organisation dann ihren Namen in Oxfam um und konzentrierte ihre Arbeit mehr und mehr auf die ärmsten Länder der Welt. Im Jahre 1995 dann schlossen sich gleichgesinnte, in unterschiedlichen Ländern aktive Entwicklungsorganisationen zu Oxfam International zusammen. Zurzeit fördert Oxfam etwa 3000 Hilfsprojekte in über 100 Ländern in partnerschaftlicher Organisation mit über 3000 lokalen Organisationen. Mit der Kombination von Projekt- und Kampagnenarbeit verfolgt Oxfam die Absicht, sowohl über die strukturellen Ursachen von Armut aufzuklären als auch vor Ort Hilfe zu leisten, um die weltweite Armut erfolgreich zu bekämpfen.

Dabei stehen fünf Grundrechte im Zentrum der Arbeit (Quelle: Oxfam Deutschland):

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Sinn und Unsinn von (staatlicher) Entwicklungshilfe


Erstellt am 05.01.2008 von Charlie Rutz


Inhaltsverzeichnis

1. Gute und schlechte Entwicklungshilfe
2. Statt der Weltbank eine Bank für die Armen
3. Ein gerechterer Welthandel und die NGO Oxfam


1. Gute und schlechte Entwicklungshilfe

Es ist kein Geheimnis, dass oft das, was als Entwicklungshilfe bezeichnet wird, den Namen nicht verdient hat. Nimmt man nur einmal die von den reichsten Ländern der Welt geleistete staatliche Entwicklungshilfe genauer unter die Lupe, so wird deutlich, dass diese oft kontraproduktiv ist. Dafür gibt es vielerlei Gründe. So werden beispielsweise mit den Geldern häufig große Infrastrukturprojekte (wenn ich richtig informiert bin, fließen zur Zeit mehr als 2/3 der Gelder in den öffentlichen Sektor von Entwicklungsländern) finanziert, die dann, so die Logik der Geberländer, dazu beitragen, arme Menschen in Brot und Arbeit zu bringen.  Ein sehr negatives Beispiel für falsche Entwicklungspolitik in diesem Zusammenhang sind die weltweit geförderten Staudamm-Projekte. So wurden beispielsweise im Zuge der Errichtung des Dreischluchtenstaudamms in China Millionen Menschen (darunter ein großer Anteil von Kleinbauern) zwangsweise umgesiedelt und erhielten häufig nicht mal einen bzw. gar keinen adäquaten Ersatz für den Verlust von Haus und Land. Auch bezüglich Flora und Fauna kam und kommt es zu massiven irreversiblen ökologischen Schäden. (mehr dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Schluchten-Damm).

Solche Projekte mit Entwicklungshilfe zu fördern, ist für mich grob fahrlässig. Vielmehr müsste das Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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