Lonesome Cowboy – Frauen verlassen den Osten


Erstellt am 23.02.2009 von Chica

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Wer als gesitteter Amerikaner im Jahr 1848, zu Beginn des Goldrauschs, nach Kalifornien reiste, war schockiert von den Zuständen, die dort herrschten: Männer unterschiedlichster Nationalitäten hatten Frau und Kinder zurückgelassen und waren gen Westen gezogen, um dort ihr Glück zu versuchen. Die heterogene Zusammensetzung, unsichere ökonomische Aussichten, der Konkurrenzkampf untereinander und die nahezu völlige Abwesenheit von Frauen (vielerorts betrug der Frauenanteil gerade mal 2%) machte den wilden Westen zu einem Ort, an dem Saufgelage, Glücksspiel, Prostitution und gewalttätige Auseinandersetzung an der Tagesordnung waren. Der enorme Männerüberschuss wirkte sich auch auf die Geschlechterrollen aus: Aufgrund des geringen Frauenanteils mussten die Männer nun selbst die traditionell weiblichen Hausarbeiten übernehmen oder dafür bezahlen.

Die wenigen Frauen vor Ort arbeiteten entweder als Prostituierte oder verdienten als selbständige Unternehmerinnen gutes Geld, indem sie kochten oder Wäsche wuschen, während sie in ihren Herkunftsregionen keine Erwerbsmöglichkeiten gehabt hatten. Andere Frauen versuchten sich als professionelle Spielerinnen, die betrunkene Goldgräber in den Salons gnadenlos abzogen. Manche Frauen kleideten sich als Männer, um diejenigen Jobs und Freiheiten ausüben zu können, die ansonsten nur dem männlichen Geschlecht vorbehalten waren. Die Ankunft zahlreicher weißer Mittelschichtsfrauen in den 1850er Jahren läutete das Ende dieser Gesellschaft ein. Die Frauen betrachteten es als ihre Aufgabe, wieder Zucht und Ordnung herzustellen und mit dem Zurückdrängen von Glücksspiel, Alkoholexzessen und Prostitution verschwand auch die Offenheit der Geschlechterrollen.

Ganz anders im Osten Deutschlands. Dort sind es die jungen und gut ausgebildeten Frauen, die nach Westen ziehen, ein in Europa einzigartiges Phänomen. Die Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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Frauenleitbild in der DDR


Erstellt am 29.06.2008 von Ariane Israel


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort
2. Hauptteil
__2.1 Das Frauenbild
__2.2 Das ostdeutsche Frauenleitbild
__2.3 Auswirkungen
__2.4 Staatliche und nichtstaatliche Frauenbewegung
3. Fazit
4. Quellen- und Literaturverzeichnis


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1. Vorwort

„Als ich ihnen dann schließlich begegnete, Anfang 1990, erschreckten mich ihre verhärmten Gesichter, die abgearbeiteten Gestalten, sie sahen so ausgepowert aus und hatten ein Selbstbewusstsein und einen Pragmatismus, die mich faszinierten. Ihr Auftreten war so resolut, manchmal fast unfreundlich, und wenn ich auf Frauenbewegte traf, irritierte mich ihre burschikose und kurz angebundene Art. Überallhin schleppten sie ihre Kinder mit, forderten lautstark die Erhaltung der Kinderbetreuungseinrichtungen – und wir dachten geringschätzig: Was hat das mit Feminismus zu tun?“

[Ulrike Baureithel]


(Autor: Nightflyer, Lizenz: gemeinfrei, Quelle: Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

Kategorie: DDR-Special | 3 Kommentare »

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