Die Bürger- und Menschenrechte unter Obama


Erstellt am 14.04.2013 von Charlie Rutz

(Foto by Blake Coughenour, Quelle: Wikimedia / GNU-Lizenz)

Während ich in einem früheren Artikel unter dem Titel Obama und die US-Gesundheitsreform: Change is coming? die Schritte von Obama zur Reform des Gesundheitssystems lobte, frage ich mich in diesem Beitrag, wie es eigentlich um die Förderung von Bürger- und Menschenrechten unter der Obama-Administration steht. Leider nicht annähernd so gut, wie es noch vor seinem Amtsantritt erwartet worden war. Es sind äußerst kritikwürdige Verhältnisse zu beobachten: Mal abgesehen davon, dass Obama durch seine Unterschrift in 2011 der Verlängerung spezieller Bestimmungen des umstrittenen und in die Bürgerrechte eingreifenden “US Patriot Acts” Gesetzeskraft verlieh und seine Regierung eine harte Gangart gegen Whistleblower wie im Fall Bradley Manning an den Tag legt, existiert auch das Gefangenenlager Guantánamo weiter. Im Wahlkampf versprach Obama, dieses binnen eines Jahres schließen zu wollen. Doch nach mittlerweile einer ganzen Amtszeit als US-Präsident hat Obama den aktuell größten, von seinem Vorgänger George W. Bush Jr. geschaffenen Schandfleck der US-Menschenrechtspolitik noch immer nicht aus der Welt geschafft. Weiterlesen… »

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KONY 2012 und das gute Gefühl mit nur einem Klick


Erstellt am 10.03.2012 von Anonymous

Ich erinnere mich nicht, dass jemals in meiner Facebook-Zeit ein Video so oft geteilt wurde wie das folgende zu “KONY 2012″ der Gruppe “Invisible Children”. Zumindest in meinem sozialen Facebook-Umfeld, das sich größtenteils aus Leuten in den 20er Jahren zusammensetzt, schlägt das Video viral richtig ein. Dazu ein kritischer Kommentar von mir.

Das Gute an KONY 2012: Menschen, die üblicherweise mit dem Weltgeschehen so viel zu tun haben wie der gute Geschmack mit dem Mittagsprogramm von RTL, beteiligen sich an der Suche nach dem meistgesuchten Kriegsverbrecher weltweit – auf ihre Weise. Und das ist gut so. Allein dass sich mindestens diejenigen, die das Video aktiv verbreiten, die Zeit nehmen, 30 Minuten über Kriegsverbrechen in Zentralafrika und neue Partizipationsmöglichkeiten in der westlichen Welt nachdenken, ist ein gutes Zeichen. Das Video ist in der Hinsicht auch auf eben diese Zielgruppe der typischen Facebook-User zugeschnitten. Es wird nicht schnell langweilig, ist emotional aufgeladen und aufgelockert mit dynamischen Szenen. Der Schnitt erinnert stellenweise an den Typ Dokumentation, der auf den privaten Nachrichtensendern rauf und runter gespielt wird. Ich bezweifle jedoch, dass die meisten, die das Video teilen, sich dessen bewusst sind, was sie da unterstützen beziehungsweise mitfordern. Es geht um den Einsatz von Militär, um Truppen und gewalttätige Auseinandersetzungen – und dass diese explizit gebilligt und sogar gefordert werden.
Im Video bejubeln die Anhänger der Gruppe “Invisible Children” ein Schreiben des Weißen Hauses, das die Entsendung einer hundertköpfigen Truppe US-Soldaten nach Uganda ankündigt. Grant Oyston bemängelt dazu: “Here’s a photo Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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Menschenrechtsarbeit im Netz


Erstellt am 08.06.2011 von Charlie Rutz

Das 50-jährige Bestehen von Amnesty International nahm ich zum Anlass, ein Interview mit Wolfgang Grenz, dem stellvertretenden Generalsekretär der deutschen Sektion der Organisation, zu führen. Im Gespräch betont er, dass der freie Zugang zum Internet ein Menschenrecht ist.

Bereits seit einem halben Jahrhundert setzt sich Amnesty International weltweit für den Erhalt und die Durchsetzung der Menschenrechte ein. Am vorletzten Samstag fand im Haus der Kulturen der Welt in Berlin der Festakt zum 50. Gründungsjubiläum sowie die Verleihung des 6. Menschenrechtspreises statt, den der Menschenrechtsverteidiger Abel Barrera Hernández und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum “Tlachinollan” aus Mexiko erhielten.

[yframe url='http://www.youtube.com/watch?v=xUasBLC_ICI']

(50 Jahre Amnesty International)

Während zu Zeiten der Gründung von Amnesty International im Jahr 1961 Bits und Bytes noch keine Rolle spielten, sind sie heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das gilt auch für die Menschenrechtsarbeit, bei der laut aktuellem Jahresbericht der Organisation zunehmend auch Internet und soziale Medien zum Einsatz kommen. So beispielsweise Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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Ein Satellit für freien Informationszugang


Erstellt am 14.02.2011 von Charlie Rutz

Die Organisation ahumanright.org will jedem Menschen rund um den Globus per Satellit einen freien Internetzugang ermöglichen. Im Fokus steht dabei der Teil der Weltbevölkerung, dem ein solcher Zugang derzeit noch verwehrt ist – immerhin etwa fünf Milliarden Menschen. Eine vielversprechende Idee.

Ziel des Projekts “Buy This Satellite!” ist der Kauf des Kommunikationssatelliten TerreStar-1 von der gleichnamigen Firma, die Ende 2010 in Konkurs ging. Dieser soll zur Förderung weltweiter Rede- und Informationsfreiheit durch die Bereitstellung eines freien Internetzugangs dienen. Für eine Anschubfinanzierung von 150.000 Dollar werden derzeit Spenden gesammelt.

 

Video über das Projekt “Buy This Satellite!”

Die technische Umsetzung des ambitionierten Projekts wird das Hauptproblem sein. Die Initiatoren rechnen mit Gesamtkosten von mehreren Millionen Dollar. Darin inbegriffen ist die Produktion und der Verkauf von Open-Source-Modems. Diese müssen jedoch gerade für die Hauptzielgruppe, nämlich ärmere Menschen in Entwicklungsländern, erschwinglich sein. Offen ist Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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