Abtreibung: Wie weit geht Barmherzigkeit?


Erstellt am 03.02.2013 von Alexander Bringmann

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Berlin, Buß- und Bettag, Marsch "Schutz des ungeborenen Lebens"

(Foto von Hubert Link , Bundesarchiv, Bild 183-1990-1121-008; Quelle: Wikimedia, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Zwei katholische Kliniken in Köln weisen ein Vergewaltigungsopfer ab. Möglicherweise könnte sie ja die “Pille danach” verlangen, die eine beginnende Schwangerschaft verhindert. Auch wenn es aus wissenschaftlicher Sicht Unsinn ist, für  christliche Fundamentalisten wäre es bereits eine Abtreibung. Der Fall schlägt in ganz Deutschland Wellen, doch eine Überraschung ist er eigentlich nicht. Katholische Kliniken sind, auch wenn zu 90 % von Steuergeldern finanziert, eben nicht nur medizinische Einrichtungen, sondern unterliegen religiösen Dogmen.

Abtreibungen sind immer ein schwieriges Thema. Wie weit geht der Schutz ungeborenen Lebens, wie weit die Rechte der Frauen? Kaum eine Frau wird eine solche Entscheidung leichtfertig treffen. Doch die katholische Kirche beansprucht für sich, die Entscheidung für die Frauen zu treffen. In Deutschland kann sie das nur noch begrenzt durchsetzen, die Aufklärung ist zu weit vorangeschritten. Doch der Druck fundamentalistischer Christen hat auch in Deutschland wieder zugenommen. Die Ärzte in den beiden Kliniken sollen Angst vor Entlassungen gehabt haben. Nicht nur für den Fall der Verschreibung der Pille danach, was in katholischen Kliniken grundsätzlich verboten ist, sondern auch dann, wenn man die betreffende Patientin über diese Möglichkeit informiert Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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Immanuel Kants „Selbstzweckformel“


Erstellt am 15.08.2011 von Charlie Rutz

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Hauptteil

__2.1 Merkmale von Kants „Kategorischem Imperativ“
__2.2 Kants „Selbstzweckformel“ im Überblick“
__2.3 Die Selbstzweckformel in der Anwendung
_……._2.3.1 Das Verbot des Selbstmordes
…….__2.3.2 Das Verbot eines falschen Versprechens
…….__2.3.3 Das Gebot der Kultivierung der eigenen Anlagen
…….__2.3.4 Das Gebot der Hilfe
…….__2.3.5 Fazit
3. Schlussbemerkung
4. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

_Immanuel Kant
Immanuel Kant
(Lizenz: gemeinfrei / Quelle: Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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Politische Sprache und ihre heimliche Macht


Erstellt am 01.03.2009 von Constantin Schmidt

Im Jahre 2007 veröffentlichten George Lakoff (siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/George_Lakoff) – der mit Mark Johnson Mitte der 1980er Jahre an der Universität Berkeley die Bildschematheorie entwickelte und die mit dieser Theorie zu den Gründungsvätern der kognitiven Linguistik gehören – und Elisabeth Wehling ein Buch mit dem Titel „Auf leisen Sohlen ins Gehirn. Politische Sprache und ihre heimliche Macht“. Beide beschreiben darin, dass die metaphorische Übertragung für das Verständnis poltischer Botschaften wichtig ist. So würden wir durch unsere frühen Erfahrungen innerhalb der Familie die jeweiligen politischen Grundsätze verstehen. Unsere frühen Erfahrungen mit dem Vater können demnach unsere poltischen Vorstellungen prägen.

Lakoff und Wehling diskutieren zwei Vatertypen: Es gibt einerseits den strengen und andererseits den fürsorglichen Vater. Diese beiden Idealtypen kommen selten in ihrer Reinform vor. Häufig sind diese Vatertypen gemischt. Auch von Natur aus sind beide Vatertypen in uns angelegt. Unsere Erfahrungen prägen uns so, dass in gewissen Situationen der eine und in anderen der andere in uns präsent ist. Die Internalisierung (= Verinnerlichung) des jeweiligen Vatermodells sorgt dafür, dass unsere sozialen Beziehungen entsprechend der Vatertypen strukturiert werden. Der strenge Vater ist die Autorität in der Familie. Er erzieht seine Kinder zur Selbstdisziplin und bestraft sie, wenn sie seinen Prinzipien nicht Folge leisten. Für ihn ist die Durchsetzung seiner Prinzipien wichtig. Innerhalb der Erziehung gibt es ein starres „Oben“ (Vater) und „Unten“ (Kinder), also eine Hierarchie. Die Kinder sind seinem Willen unterworfen. Außerdem besitzt er „Schwarz-Weiß-Denken“. Dies äußert sich in seinem „Freund-Feind-Denken“. Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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Adam Smiths Moralphilosophie und der Utilitarismus


Erstellt am 01.09.2008 von Constantin Schmidt

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Hauptteil
__2.1 Klassischer Utilitarismus
__2.2 Die Kompatibilität zwischen dem Utilitarismus
….._….und Smiths Moralphilosophie
__2.3 Humes und Smiths Gerechtigkeitsbegründungen
……._im Widerstreit
__2.4 Die Bewirkung des größten Glücks der größten Zahl
…….-…durch die natürlichen Gefühle
3. Ergebnisse
4. Quellen- und Literaturverzeichnis

_

1. Einleitung

Schon die ältere Forschung beschäftigte sich mit Adam Smiths Bedeutung für den  Utilitarismus [Definition: Utilitarismus (engl. utilitarianism, von lat. utilitas, Nutzen) nennt man die ethische Position, die eine Handlung danach bewertet, ob sie im Vergleich mit anderen Handlungsalternativen die größte Anzahl positiver, nicht-moralischer Werte, z. B. Glück, Reichtum, Gesundheit, Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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Gibt es ein grundsätzlich richtiges moralisches Handeln?


Erstellt am 22.06.2008 von Charlie Rutz

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Hauptteil
__2.1 Der Begriff der Moral
_……._2.1.1 Begriffsgeschichte
…….__2.1.2 Der Moralbegriff aus moderner Sicht
__2.2 Wer oder was kann bestimmen, was ein grundsätzlich
……..__richtiges oder falsches moralisches Handeln ist?
__2.3 Gibt es ein grundsätzlich richtiges moralisches Handeln?
3. Schlussbemerkung
4. Quellen- und Literaturverzeichnis

_ 1. Einleitung

Im Folgenden werde ich die Frage zu beantworten versuchen, ob es ein grundsätzlich richtiges moralisches Handeln gibt. Die Beschäftigung mit dieser Fragestellung erwächst aus einem ureigensten Interesse meinerseits: Denn Tag für Tag sehe ich mich im Umgang mit meiner Umwelt vor Situationen gestellt, in denen ich entscheiden muss, wie ich zu handeln oder einen Sachverhalt zu bewerten habe. Zum Beispiel: Ist es in Ordnung, eine auf der Straße gefundene Brieftasche zu behalten, anstatt sie dem Besitzer zurückzugeben? Meine Antwort: Nein! Doch was ist die Ursache für meine Haltung bzw. woran orientiere ich mich bei meiner Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...

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