Erstellt am 13.05.2011 von Charlie Rutz

Bereits im Februar beleuchtete ich die Rolle des Internet für die Arabische Revolution am Beispiel Ägyptens sowie in einer Presseschau. In der Zwischenzeit gab es weitere Aufstände. Dazu eine aktuelle Linkliste.
Eine neue politische Generation ist in der arabischen Welt herangewachsen. Diese nutzt verstärkt die neuen Medien als Mittel der Kritik an staatlicher Repression und zur Mobilisierung. Ihre kritischen Botschaften zum brutalen Vorgehen von Regimen wie Libyen, Syrien, Jemen und Bahrain gegen überwiegend friedliche Proteste artikulieren und transportieren Aktivisten aus arabischen Staaten über das Netz und Sender wie Al Jazeera ins In- und Ausland. Damit tragen sie dazu bei, dass sich ihre Landsleute über die in staatlichen Medien verbreitete Propaganda hinaus informieren können, was in ihrem Land passiert. Aber auch der Rest der Welt erhält auf diese Weise wichtiges Bild-, Video- und Textmaterial zu den Geschehnissen – auch wenn dessen Authentizität nicht immer gleich verifiziert werden kann. Weiterlesen… »
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Erstellt am 20.03.2011 von Charlie Rutz

(Autor: VOA – Phil Ittner; Lizenz: Public Domain; Quelle: Wikimedia Commons)
Der UN-Beschluss zur Intervention in Libyen als Reaktion auf das brutale Vorgehen von Muammar Abu Minyar al-Gaddafi gegen sein eigenes Volk hat nicht nur Zustimmung, sondern auch Kritik erhalten und rief in der politischen Landschaft Deutschlands unterschiedliche Reaktionen hervor. Pro und Contra-Argumente wurden gegeneinander aufgewogen. Neben der Angst vor einer unkontrollierbaren Eskalation der Lage und den humanitären Folgen ist häufig auch die Rede von der Heuchelei oder Unglaubwürdigkeit des Westens gewesen, mit dem richtigen Hinweis darauf, dass dieser seit längerer Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...
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Erstellt am 11.02.2011 von Charlie Rutz
Wie bedeutend war das Internet beim Volksaufstand in Ägypten & dem Rücktritt Mubaraks? Antwort: Gerade vor den Protesten entfaltete das Netz eine Wirkung, die viele Menschen zum Handeln ermutigte.

(Autor: Carlos Latuff, Lizenz: gemeinfrei, Quelle: Wikimedia Commons)
Seit Anbeginn der Proteste in Ägypten wird einzuordnen versucht, welche Bedeutung dem Internet dabei zukommt. Für den Psychologen Peter Kruse steht fest: “Nicht das Netz, sondern das Resonanzfeld in der Gesellschaft bewirkt die Revolution. Das Internet schafft schnell ein Gefühl von Masse und das gibt die Sicherheit, die persönliche Angstschwelle zu überschreiten, sichtbar zu werden und Wirkung zu erzeugen.” Gerade die ägyptische Jugend nutzt verstärkt das Medium Internet. Volker Perthes von der Stiftung Wissenschaft und Politik meint, dass die Revolutionen in Tunesien und Ägypten das Werk einer neuen politischen Generation sind: Kleine, studentisch geprägte Gruppen hätten den Protest organisiert und über soziale Netzwerke mobilisiert. Das ist schon insofern naheliegend, als dass der Anteil der unter 30jährigen an der Gesamtbevölkerung bei etwa zwei Drittel (Quelle: Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...
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Erstellt am 07.02.2011 von Charlie Rutz
Welche Rolle spielen Social-Media-Dienste wie Twitter und Facebook bei den Protesten in der arabischen Welt und ganz aktuell in Ägypten? Keine besondere, meint z. B. Malcolm Gladwell. Auch deutsche Medien sind gespaltener Auffassung. Dazu eine kurze Presseschau plus Live Ticker.
Der Bestsellerautor Malcom Gladwell zweifelt schon länger an der Bedeutung sozialer Medien wie Facebook oder Twitter bei der Organisation politischer Proteste. Er stellt fest, dass frühere Revolutionen wie 1789 in Frankreich oder beim Fall der Berliner Mauer auch ohne Facebook auskamen. Doch verfolgt Gladwell hier den richtigen Ansatz? Unstrittig ist wohl, dass während gesellschaftlicher Umwälzungsprozesse in Form von Revolutionen zu unterschiedlichen Zeiten teilweise völlig andere technische Mittel der Kommunikation und Organisation genutzt wurden. Das ist dem technologischen Fortschritt geschuldet.
Die Frage ist aber auch: Mit welcher Geschwindigkeit und Breitenwirkung erlauben derlei Werkzeuge die Kommunikation? Das Digitale Zeitalter stößt hierbei in völlig neue Dimensionen vor. Denn eine Botschaft kann in Sekundenschnelle um die ganze Welt geschickt werden. Vorausgesetzt, man hat einen Zugang zu Internet, Mobilfunknetz & Co. Wohl genau deshalb kappte das ägyptische Regime zeitweilig solche Zugänge. Um den Protestlern die Kommunikation zu erschweren und zugleich Klicke bitte hier zum Weiterlesen ...
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Erstellt am 18.08.2008 von Charlie Rutz
Kategorie: Geschichte |
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