Der Grundlagenvertrag von 1972

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Inhaltsverzeichnis

1. Vor­wort
2. Haupt­teil
__2.1 Die Zwei-Natio­nen-The­se
__2.2 Wich­ti­ge poli­ti­sche Schrit­te im Vor­feld zum Grund­la­gen­ver­trag
__2.3 Der deutsch-deut­sche Grund­la­gen­ver­trag von 1972
__2.4 Die Bedeu­tung des Grund­la­gen­ver­tra­ges
3. Fazit
4. Quel­len- und Lite­ra­tur­ver­zeich­nis


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1. Vor­wort

Nun fol­gend wer­de ich mich mit dem am 21.12.1972 zwi­schen DDR und BRD geschlos­se­nen Grund­la­gen­ver­trag beschäf­ti­gen, der den Weg für eine Nor­ma­li­sie­rung bzw. ein fried­li­ches Neben­ein­an­der in den Bezie­hun­gen zwi­schen den bei­den deut­schen Teil­staa­ten ebnen soll­te.

2. Haupt­teil

2.1 Die Zwei-Natio­nen-The­se

Hat­te man bis­her — zumin­dest offi­zi­ell — sei­tens der DDR in der Deutsch­land­fra­ge davon gespro­chen, die natio­na­le Ein­heit anzu­stre­ben, so wur­de die­se The­se spä­tes­tens auf dem VIII. Par­tei­tag der SED vom 15. — 19. Juni 1971 zu Gra­be getra­gen. Erich Hon­ecker hör­te man schon Mona­te zuvor sagen, dass die The­se von der natio­na­len Ein­heit von nun an „nichts ande­res als ein modi­fi­zier­ter Aus­druck von Revan­chis­mus  [sei], denn sie zielt letzt­lich auf die frü­her mit allen Mit­teln nicht erreich­te Unter­ord­nung der DDR unter die impe­ria­lis­ti­sche BRD[1] ab. Dies bedeu­te­te die Hin­wen­dung zu einer Zwei-Natio­nen-The­se, wonach sich laut Hon­ecker im „Gegen­satz zur BRD, wo die bür­ger­li­che Nati­on fort­be­steht und wo die natio­na­le Fra­ge durch den unver­söhn­li­chen Klas­sen­wi­der­spruch zwi­schen der Bour­geoi­sie und den werk­tä­ti­gen Mas­sen bestimmt wird, […] in der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik […] die sozia­lis­ti­sche Nati­on”[2] ent­wi­ckelt. Mit einer Kurs­än­de­rung in der Deutsch­land­po­li­tik, die mit der Ablö­sung Wal­ter Ulb­richts durch Hon­ecker ein­her­ging, und damit auch vom natio­na­len Allein­ver­tre­tungs­an­spruch wur­de die „Aner­ken­nungs­po­li­tik von der SED in den wei­te­ren Hori­zont einer Koexis­tenz- und Inte­gra­ti­ons­po­li­tik gestellt, wel­cher der SED auch wie­der grö­ße­re Fle­xi­bi­li­tät und mehr Ver­hand­lungs­fä­hig­keit”[3] der BRD gegen­über ein­räum­te.

2.2 Wich­ti­ge poli­ti­sche Schrit­te im Vor­feld zum Grund­la­gen­ver­trag

Im Zuge der Ost­po­li­tik Wil­ly Brandts und der bereits ange­spro­che­nen poli­ti­schen Neu­aus­rich­tung der DDR in der Deutsch­land­fra­ge wur­den rich­tungs­wei­sen­de Abkom­men hin­sicht­lich eines nach­hal­ti­gen Tau­wet­ters in den Bezie­hun­gen zwi­schen DDR und BRD geschlos­sen, die zugleich das Fun­da­ment für den Grund­la­gen­ver­trag vom Dezem­ber 1972 bil­de­ten. Den Stein des Ansto­ßes für solch ein Ver­trags­werk hat­te Wil­ly Brandt mit sei­ner Regie­rungs­er­klä­rung vom 28. Okto­ber 1969 ins Rol­len gebracht, in der er dem DDR-Minis­ter­rat Ver­hand­lun­gen auf Regie­rungs­ebe­ne ange­bo­ten hat­te. Und tat­säch­lich nahm nur ein Jahr spä­ter, am 27. Novem­ber 1970, der Pro­zess des Mei­nungs­aus­tau­sches über die Rege­lung der deut­schen Fra­ge zwi­schen den bei­den deut­schen Teil­staa­ten offi­zi­ell sei­nen Anfang. An die­sem Tag tra­fen sich erst­mals Micha­el Kohl, zu die­sem Zeit­punkt Staats­se­kre­tär beim Minis­ter­rat der DDR, und Egon Bahr, damals Staats­se­kre­tär im Bun­des­kanz­ler­amt, zu ers­ten Gesprä­chen.

In die­sen Zeit­raum fal­len auch die besag­ten Abkom­men, zu denen — neben den im Rah­men der Ent­span­nungs­po­li­tik Brandts sei­tens der BRD mit UdSSR (Mos­kau­er Ver­trag vom 12.8.1970) und Polen (War­schau­er Ver­trag vom 7.12.1970) ver­ein­bar­ten Ver­trä­gen — das am 3. Sep­tem­ber 1971 unter­zeich­ne­te Vier-Mäch­te-Abkom­men über Ber­lin zählt, das u.a. einen unge­hin­der­ten Tran­sit­ver­kehr zwi­schen den Ber­li­ner West­sek­to­ren und dem Bun­des­ge­biet mani­fes­tier­te sowie die poli­ti­sche und recht­li­che „Stel­lung West-Ber­lins [fes­tig­te], das fort­an als poten­zi­el­ler Kri­sen­herd bei poli­ti­schen Zuspit­zun­gen zwi­schen Ost und West aus­ge­dient hat­te.”[4] Des­wei­te­ren soll­ten am 17.12.1971 ein Tran­sit­ab­kom­men, also eine Über­ein­kunft zum Rei­se­ver­kehr zwi­schen Ost- und West­ber­lin, und am 26.5.1972 ein Ver­kehrs­ver­trag, der Rei­se­er­leich­te­run­gen für BRD- und DDR-Bür­ger beinhal­te­te, fol­gen.

2.3 Der deutsch-deut­sche Grund­la­gen­ver­trag von 1972

Der Ver­trag über die Grund­la­gen der Bezie­hun­gen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik bestand „aus einem Ver­trags­text und einer Rei­he ver­bind­li­cher Ver­ein­ba­run­gen und Zusa­gen in Form von Pro­to­koll­ver­mer­ken und Brief­wech­seln.”[5] In der Prä­am­bel des Ver­tra­ges ist u.a. zu lesen, dass bei­de Staa­ten, unbe­scha­det von grund­sätz­lich unter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen wie in der natio­na­len Fra­ge,  einen Bei­trag zur Ent­span­nung und Sicher­heit in Euro­pa leis­ten wol­len. Zur Errei­chung die­ses Zie­les streb­ten sie nach Arti­kel 1 an, nor­ma­le gut­nach­bar­li­che Bezie­hun­gen zuein­an­der auf der Grund­la­ge der Gleich­be­rech­ti­gung zu ent­wi­ckeln. Zudem woll­ten sich bei­de Staa­ten gemäß Arti­kel 2 von den in der UN-Char­ta nie­der­ge­schrie­be­nen Zie­len und Prin­zi­pi­en lei­ten las­sen, vor allem der sou­ve­rä­nen Gleich­heit aller Staa­ten, der Ach­tung der Unab­hän­gig­keit, Selb­stän­dig­keit und ter­ri­to­ria­len Inte­gri­tät, dem Selbst­be­stim­mungs­recht, der Wah­rung der Men­schen­rech­te und der Nicht­dis­kri­mi­nie­rung. In die­sem Sin­ne bekun­de­ten sie im Arti­kel 3 auch ihren Wil­len, Streit­fra­gen aus­schließ­lich mit fried­li­chen Mit­teln zu lösen und sich der Anwen­dung von Gewalt oder auch nur deren Andro­hung zu ent­hal­ten sowie die Unver­letz­lich­keit ihrer gemein­sa­men Gren­zen und ihrer ter­ri­to­ria­len Inte­gri­tät zu ach­ten. Im Arti­kel 6 bekräf­tig­ten sie schließ­lich, ihre bei­der­sei­ti­ge Unab­hän­gig­keit und Selbst­stän­dig­keit in äuße­ren und inne­ren Ange­le­gen­hei­ten zu respek­tie­ren.

Damit konn­te die DDR ein bedeu­ten­des poli­ti­sches Ziel errei­chen, näm­lich die Aner­ken­nung ihrer Sou­ve­rä­ni­tät und Gren­zen. In die­sem Zusam­men­hang lässt sich fest­stel­len, dass die SED von Anfang an „mit dem völ­ker­recht­li­chen Cha­rak­ter des Ver­tra­ges […] die zukünf­ti­ge, auch fried­li­che Unver­än­der­bar­keit der deutsch-deut­schen Gren­ze und die Gel­tungs­kraft zwei­er deut­scher Staats­bür­ger­schaf­ten, die sich auf das jewei­li­ge Ter­ri­to­ri­um der Bun­des­re­pu­blik und der DDR beschränk­ten, zu begrün­den”[6] ver­such­te. Doch gera­de in Fra­gen der Staats­bür­ger­schaft gab es erheb­li­che Dif­fe­ren­zen. Wäh­rend die DDR-Sei­te davon sprach, dass der Ver­trag eine Rege­lung der Staats­an­ge­hö­rig­keits­fra­gen ver­ein­facht, erklär­te die BRD-Dele­ga­ti­on, dass die­se über­haupt nicht durch den Ver­trag gere­gelt sei­en, womit auch wei­ter­hin jeder DDR-Staats­bür­ger einen Anspruch auf das Bür­ger­recht der BRD hat­te, da es aus Sicht der Bun­des­re­pu­blik auch wei­ter­hin nur eine deut­sche Staats­bür­ger­schaft gab. Auch bezüg­lich des ver­ein­bar­ten Sta­tus der Gren­zen zwi­schen BRD und DDR gab es — aller­dings erst nach Abschluss des Grund­la­gen­ver­tra­ges — Dif­fe­ren­zen, da das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt — nach einer vom CSU-Poli­ti­ker Franz Josef Strauß initi­ier­ten Ver­fas­sungs­kla­ge des Bun­des­lands Bay­ern gegen den Grund­la­gen­ver­trag — hin­sicht­lich der ver­ein­bar­ten Grenz­re­ge­lung in sei­nem Urteil zum Grund­la­gen­ver­trag vom 31.7.1973 fest­stell­te, dass für „die Fra­ge, ob die Aner­ken­nung der Gren­ze zwi­schen den bei­den Staa­ten als Staats­gren­ze mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist, […] die Qua­li­fi­zie­rung als staats­recht­li­che Gren­ze zwi­schen zwei Staa­ten [ent­schei­dend ist], deren ‚Beson­der­heit‘ ist, daß sie auf dem Fun­da­ment des noch exis­tie­ren­den Staa­tes ‚Deutsch­land als Gan­zes‘ exis­tie­ren, daß es sich also um eine staats­recht­li­che Gren­ze han­delt ähn­lich denen, die zwi­schen den Län­dern der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­lau­fen.”[7]

Dies wur­de u.a. im Neu­en Deutsch­land kom­men­tiert, wo es hieß, dass an „das Mär­chen, die DDR als Bun­des­land ein­ver­lei­ben zu kön­nen, […] doch selbst nicht mehr die Schü­ler der Zwerg­schu­len in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land”[8] glau­ben wür­den. Es ist eine Iro­nie des Schick­sals, dass jedoch genau die­se Ein­ver­lei­bung mit dem Fall der Ber­li­ner Mau­er im Jah­re 1989 ein­tre­ten soll­te. Bedeut­sam für wei­te­re Abkom­men zwi­schen DDR und BRD soll­te Arti­kel 7 sein, in dem sie fest­hiel­ten, eine „Zusam­men­ar­beit auf dem Gebiet der Wirt­schaft, der Wis­sen­schaft und Tech­nik, des Ver­kehrs, des Rechts­ver­kehrs, des Post- und Fern­mel­de­we­sens, des Gesund­heits­we­sens, der Kul­tur, des Sports, des Umwelt­schut­zes und auf ande­ren Gebie­ten zu ent­wi­ckeln und zu för­dern.”[9] In einem Zusatz­pro­to­koll zum Grund­la­gen­ver­trag wur­de dies genau­er spe­zi­fi­ziert. Dar­über hin­aus ist noch der Wider­stand sei­tens der Bun­des­re­gie­rung gegen eine völ­ker­recht­li­che Aner­ken­nung der DDR zu erwäh­nen, der sich im Arti­kel 8 wider­spie­gelt, wo nur von Stän­di­gen Ver­tre­tun­gen und nicht Bot­schaf­ten die Rede ist, die errich­tet wer­den sol­len. Am 21. Dezem­ber 1972 schließ­lich unter­zeich­ne­ten die Ver­hand­lungs­füh­rer bei­der Sei­ten den Grund­la­gen­ver­trag, der am 21. Juni 1973 in Kraft tre­ten soll­te. Legen­där wur­de fol­gen­de Aus­sa­ge Egon Bahrs zur Ver­ein­ba­rung zum deutsch-deut­schen Grund­la­gen­ver­trag: Bis­her hat­ten wir kei­ne Bezie­hun­gen, jetzt wer­den wir schlech­te haben — und das ist der Fort­schritt.

2.4 Die Bedeu­tung des Grund­la­gen­ver­tra­ges

In der Ver­trags­po­li­tik gilt der Grund­la­gen­ver­trag von 1972 bis zum noch bedeu­tungs­vol­le­ren Eini­gungs­ver­trag von 1990 als wich­tigs­ter Staats­ver­trag zwi­schen DDR und BRD. Er bil­de­te den Grund­stein für ein kom­ple­xes und umfang­rei­ches Ver­trags­werk, das von bei­den Sei­ten in den fol­gen­den Jah­ren immer mehr aus­ge­baut wer­den soll­te und schuf nicht zuletzt die Vor­aus­set­zun­gen für die Wie­der­ver­ei­ni­gung der bei­den deut­schen Teil­staa­ten 18 Jah­re spä­ter. Als unmit­tel­ba­re Wir­kung die­ser Über­ein­kunft von inter­na­tio­na­ler Trag­wei­te kann der zwi­schen DDR und BRD bereits im Rah­men der Ver­hand­lun­gen zum Grund­la­gen­ver­trag abge­stimm­te gemein­sa­me Bei­tritt zur UNO im Jah­re 1973 gewer­tet wer­den. Der DDR war damit end­gül­tig die Ein­bet­tung ins inter­na­tio­na­le Sys­tem gelun­gen. Sie „kam 1972 als Mit­glied in die UNESCO und 1973 in ver­schie­de­ne Unter­or­ga­ni­sa­tio­nen der UN. Am 18. Sep­tem­ber 1973 fand die DDR als 133. Staat […] Auf­nah­me in die Welt­or­ga­ni­sa­ti­on und wur­de 1980 sogar für zwei Jah­re nicht­stän­di­ges Mit­glied des UN-Sicher­heits­ra­tes. Im Sep­tem­ber 1974 kam es auch zu diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen zwi­schen den USA und der DDR, sie war nun in Ost und West aner­kannt.”[10]

Der außen­po­li­ti­sche Akti­ons­ra­di­us der DDR wur­de damit im erheb­li­chen Maße erwei­tert — vor­treff­lich doku­men­tiert wird dies damit, dass  ihr bis zum Jahr 1978 die völ­ker­recht­li­che Aner­ken­nung durch ins­ge­samt 123 Staa­ten gelang. Der dama­li­gen Bun­des­re­gie­rung unter Wil­ly Brandt wird auch heu­te noch von Kri­ti­kern der Ost- und Ver­trags­po­li­tik vor­ge­wor­fen, damit der DDR zur Sta­bi­li­sie­rung und Fes­ti­gung ver­hol­fen zu haben. Dabei ist jedoch zu beden­ken, dass man die­se „ohne Aner­ken­nung […] nicht für mensch­li­che Erleich­te­run­gen [hät­te] öff­nen kön­nen. In Bonn war man sich klar, dass nur ein behut­sa­mes Vor­ge­hen mög­lich war, eine offen betrie­be­ne Desta­bi­li­sie­rung der DDR hät­te damals nur zu ihrer grö­ße­ren Abschot­tung und zum Ein­grei­fen der Sowjet­uni­on füh­ren kön­nen.”[11] Und die Geschich­te soll­te der Ent­span­nungs­po­li­tik Brandts auch Recht geben.

3. Fazit

Die Ost- und Ver­trags­po­li­tik Wil­ly Brandts sowie die Abkehr der DDR vom natio­na­len Allein­ver­tre­tungs­an­spruch, hin zu einer Zwei-Natio­nen-Theo­rie, bil­de­ten die Vor­aus­set­zung für den Grund­la­gen­ver­trag aus dem Jah­re 1972. Trotz der Tat­sa­che, dass bei­de Sei­ten bei den Ver­hand­lun­gen zum Grund­la­gen­ver­trag in vie­len Punk­ten zutiefst unter­schied­li­che Posi­tio­nen auf­zu­wei­sen hat­ten, wie bei­spiels­wei­se in der natio­na­len Fra­ge, erreich­te man doch einen Grund­kon­sens, der zur Nor­ma­li­sie­rung der deutsch-deut­schen Bezie­hun­gen bei­tra­gen soll­te. Der DDR gelang mit der Aner­ken­nung ihrer Sou­ve­rä­ni­tät und Gren­zen sowie dem völ­ker­recht­li­chen Cha­rak­ter des Grund­la­gen­ver­tra­ges die Ein­bin­dung ins inter­na­tio­na­le Sys­tem und damit eine erheb­li­che außen­po­li­ti­sche Auf­wer­tung. Zudem wur­de von BRD und DDR der Weg für einen gemein­sa­men Bei­tritt zur UNO im Jah­re 1973 frei gemacht. Lang­fris­tig gese­hen bil­de­ten der Grund­la­gen­ver­trag und die damit ver­bun­de­nen Fol­ge­ver­trä­ge die Vor­aus­set­zung für die im Jah­re 1990 voll­zo­ge­ne Wie­der­ver­ei­ni­gung bei­der Teil­staa­ten.

4. Quel­len- und Lite­ra­tur­ver­zeich­nis

Quel­len:

Bun­des­mi­nis­te­ri­um für inner­deut­sche Bezie­hun­gen (Hg.): Die Ent­wick­lung der Bezie­hun­gen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik 1969 — 1976. Bericht und Doku­men­ta­ti­on, Bonn 1977.

Hon­ecker, E.: Rechen­schafts­be­richt des ZK der SED auf dem VIII. Par­tei­tag der SED 1971, in: DA 7/71.

Hon­ecker auf der 14. Tagung des Zen­tral­ko­mi­tees im Dezem­ber 1970, in: Brandt, Peter. / Ammon, Her­bert: Die Lin­ke und die natio­na­le Fra­ge. Doku­men­te zur deut­schen Ein­heit seit 1945, Rein­bek 1981.

Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts betref­fend die Fra­ge der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Geset­zes zum Ver­trag über die Grund­la­gen der Bezie­hun­gen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik vom 31. Juli 1973, in: Küchen­meis­ter, Dani­el / Nakath, Det­lef / Ste­phan, Gerd-Rüdi­ger: Der deutsch-deut­sche Grund­la­gen­ver­trag. Umstän­de, Wir­kun­gen, Sicht­wei­sen, Pots­dam 2003.

Ver­trag über die Grund­la­gen der Bezie­hun­gen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik vom 21. Dezem­ber 1972, in: Küchen­meis­ter, Dani­el / Nakath, Det­lef / Ste­phan, Gerd-Rüdi­ger: Der deutsch-deut­sche Grund­la­gen­ver­trag. Umstän­de, Wir­kun­gen, Sicht­wei­sen, Pots­dam 2003.

Lite­ra­tur:

Erd­mann, Klaus: Der geschei­ter­te Natio­nal­staat. Die Inter­de­pen­denz von Nati­ons- und Geschichts­ver­ständ­nis im poli­ti­schen Bedin­gungs­ge­fü­ge der DDR, Frank­furt am Main 1996.

Frau­de, Andre­as: Die Außen­po­li­tik der DDR, Erfurt 2006.

Sei­del, Karl: Ber­lin-Bon­ner Balan­ce, Ber­lin 2002.

Weber, Her­mann: Die DDR 1945–1990, Mün­chen 2006.

Fuß­no­ten:

[1] Hon­ecker auf der 14. Tagung des Zen­tral­ko­mi­tees im Dezember1970, in: Brandt, Peter. / Ammon, Her­bert: Die-Lin­ke und die natio­na­le Fra­ge. Doku­men­te zur deut­schen-Ein­heit seit 1945, Rein­bek 1981, S. 315.

[2] Hon­ecker, E.: Rechen­schafts­be­richt des ZK der SED auf d. VIII. Par­tei­tag der SED 1971, in: DA 7/71, S. 770.

[3] Erd­mann, Klaus: Der geschei­ter­te Natio­nal­staat. Die-Inter­de­pen­denz von Nati­ons- und Geschichts­ver­ständ­nis im poli­ti­schen Bedin­gungs­ge­fü­ge der DDR,-Frank­furt am Main 1996, S. 165.

[4] Frau­de, Andre­as: Die Außen­po­li­tik der DDR, Erfurt 2006, S. 38.

[5] Weber, Her­mann: Die DDR 1945–1990, Mün­chen 2006, S. 87.

[6] Erd­mann, Klaus: Der geschei­ter­te Natio­nal­staat. Die-Inter­de­pen­denz von Nati­ons- und Geschichts­ver­ständ­nis im-poli­ti­schen Bedin­gungs­ge­fü­ge der DDR,-Frank­furt am Main 1996, S. 167.

[7] Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts betref­fend die Fra­ge-der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Geset­zes zum Ver­trag über-die Grund­la­gen der Bezie­hun­gen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik-Deutsch­land und der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik-vom 31. Juli 1973, in: Küchen­meis­ter, Dani­el / Nakath, Det­lef /-Ste­phan, Gerd-Rüdi­ger: Der deutsch-deut­sche Grund­la­gen­ver­trag.-Umstän­de, Wir­kun­gen, Sicht­wei­sen, Pots­dam 2003, S. 154.

[8] Bun­des­mi­nis­te­ri­um für inner­deut­sche Bezie­hun­gen (Hg.): Die Ent­wick­lung der Bezie­hun­gen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik-Deutsch­land und der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik-1969 — 1976. Bericht und Doku­men­ta­ti­on, Bonn 1977, S. 197.

[9] Ver­trag über die Grund­la­gen der Bezie­hun­gen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Deut­schen-Demo­kra­ti­schen Repu­blik vom 21. Dezem­ber 1972, in:-Küchen­meis­ter, Dani­el / Nakath, Det­lef / Ste­phan,-Gerd-Rüdi­ger: Der deutsch-deut­sche Grund­la­gen­ver­trag. Umstän­de, Wir­kun­gen, Sicht­wei­sen, Pots­dam 2003, S. 120.

[10] Weber, Her­mann: Die DDR 1945–1990, Mün­chen 2006, S. 88.

[11] Sei­del, Karl: Ber­lin-Bon­ner Balan­ce, Ber­lin 2002, S. 170.