INDECT: Die Geister, die ich rief

Facebooktwitteryoutubeinstagram
image_pdfimage_print

So raum­fül­lend wie der voll­stän­di­ge Name des mit EU-Mit­teln geför­der­ten For­schungs­pro­jekts INDECT ist auch die Kri­tik dar­an. Droht eine tota­le Über­wa­chung wie in Orwells „1984“ oder wird hier nur der Teu­fel an die Wand gemalt? Ich habe mich näher mit der The­ma­tik beschäf­tigt.

Aus­ge­schrie­ben lau­tet der Name die­ses Pro­jekts zur Erfor­schung eines Sicher­heits­sys­tems: Intel­li­gent infor­ma­ti­on sys­tem sup­por­ting obser­va­ti­on, sear­ching and detec­tion for secu­ri­ty of citi­zens in urban envi­ron­ment (INDECT). Das von der pol­ni­schen Platt­form für Hei­mat­schutz initi­ier­te und durch die EU-Kom­mis­si­on mit knapp 15 Mil­lio­nen Euro finan­zier­te INDECT-Pro­jekt wid­met sich laut Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Prof. Andrzej Dziech von der Uni­ver­si­tät AGH Kra­kau der Ent­wick­lung fort­schritt­li­cher Tech­no­lo­gi­en für den Nach­weis von Bedro­hun­gen durch Ter­ro­ris­mus und schwe­re Kri­mi­na­li­tät wie Kin­der­por­no­gra­phie. “Das Pro­jekt ist nicht (und wäre dazu tech­nisch auch nicht in der Lage) zur Über­wa­chung der gesam­ten Gesell­schaft gedacht”, so Dziech mir gegen­über. Er ver­weist dar­auf, dass das Pro­jekt in den Medi­en oft miss­ver­ständ­lich und falsch dar­ge­stellt wer­de.

Hier das voll­stän­di­ge Inter­view mit Prof. Andrzej Dziech.

Auf der offi­zi­el­len Pro­jekt­sei­te wer­den die Zie­le wie folgt auf­ge­führt:

  • die Ent­wick­lung einer Platt­form für berech­tig­te Nut­zer
    zum Aus­tausch von Daten, Zusam­men­stel­lung von
    Mul­ti­me­dia-Inhal­ten, die intel­li­gen­te Ver­ar­bei­tung von
    Infor­ma­tio­nen und die auto­ma­ti­sche Erken­nung von
    Bedro­hun­gen und kri­mi­nel­lem Ver­hal­ten oder Gewalt
  • pro­to­ty­pi­sche Ent­wick­lung eines inte­grier­ten,
    ver­netz­ten Sys­tems zur Unter­stüt­zung von
    Poli­zei­ar­beit durch  IT-Metho­den und IT-Werk­zeu­ge
    zur Beob­ach­tung  unter­schied­li­cher mobi­ler Objek­te
  • Ent­wick­lung einer neu­en Art von Such­ma­schi­ne, die
    schnel­le Suche in Bil­dern und Vide­os und die
    Ver­wen­dung von gespei­cher­ten Meta­da­ten, basie­rend
    auf digi­ta­len Was­ser­zei­chen, kom­bi­niert
  • Ent­wick­lung von IT-Metho­den für ver­bes­ser­ten
    Daten­schutz und den Schutz der Pri­vat­sphä­re durch
    Spei­che­rung und Über­tra­gung von Daten mit Hil­fe
    von Quan­ten­kryp­to­gra­phie und neu­en Metho­den
    im Bereich der digi­ta­len Was­ser­zei­chen


Die­ses Prä­sen­ta­ti­ons-Video illus­triert die Zie­le anschau­lich.

Betei­ligt an dem Pro­jekt sind meh­re­re euro­päi­sche Uni­ver­si­tä­ten und (Sicherheits-)Unternehmen (hier eine Auf­lis­tung der Pro­jekt-Part­ner). Auf eine Anfra­ge von mir heißt es von dem am INDECT-Pro­jekt betei­lig­ten und in Ber­lin ansäs­si­gen Unter­neh­men PSI Trans­com GmbH, dass es nicht etwa Ziel sei, käuf­lich erwerb­ba­re Pro­duk­te zu ent­wi­ckeln, son­dern viel­mehr Ergeb­nis­se einer Grund­la­gen­for­schung zu ver­öf­fent­li­chen. Auch fin­de eine „mög­li­che Anwen­dung des Pro­jekts“ nicht statt. Die pro­to­ty­pi­schen Anwen­dun­gen zur Ver­an­schau­li­chung der Pro­jekt­zie­le simu­lier­ten nur ganz bestimm­te ein­zel­ne Pro­zes­se und sei­en kei­ne IT-Sys­te­me im Pro­dukt­sta­tus. Zudem sei eine ver­dachts­un­ab­hän­gi­ge Über­prü­fung kein Bestand­teil der Pro­jekt­sze­na­ri­en. Doch gibt es berech­tig­te Zwei­fel an der­lei Aus­sa­gen. Das hier ver­link­te Orga­ni­gramm ent­stammt einer Prä­sen­ta­ti­on des Pro­jekt­ko­or­di­na­tors Prof. Andrzej Dziech und lässt erah­nen, wel­che Mög­lich­kei­ten das Pro­jekt eröff­net und war­um die Beden­ken dage­gen groß sind.

Prak­ti­sche Bei­spie­le der Anwen­dung von INDECT sind der Ein­satz von Poli­zei-Droh­nen oder die Pla­nun­gen zu einer auto­ma­ti­sier­ten com­pu­ter­ge­stütz­ten Video­über­wa­chung wie im bereits heu­te von Kame­ras über­flu­te­ten Lon­don sowie bei der kom­men­den Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft 2012 in Polen und der Ukrai­ne. Es scheint nicht abwe­gig, dass in naher Zukunft ver­schie­de­ne Tech­no­lo­gi­en und Ver­fah­ren der Über­wa­chung, die im Rah­men des INDECT-Pro­jekts erforscht wer­den, unter dem Hin­weis auf eine effek­ti­ve­re Ver­bre­chens­be­kämp­fung gebün­delt bzw. mit­ein­an­der ver­netzt wer­den und in der Pra­xis der anlass­un­ab­hän­gi­gen, vor­aus­schau­en­den Über­wa­chung der Bevöl­ke­rung die­nen könn­ten. Zumal Teil­as­pek­te des EU-For­schungs­pro­gramms bereits in der Rea­li­tät getes­tet wer­den.

Im bes­ten Fall sol­len mög­li­che Ver­bre­chen erkannt wer­den, bevor sie gesche­hen. Ein Sze­na­rio, das stark an Ste­ven Spiel­bergs Sci­ence-Fic­tion-Thril­ler „Mino­ri­ty Report“ (2002) erin­nert. Träu­men die INDECT-Ver­ant­wort­li­chen also doch vom Poli­zei­staat und von Droh­nen für die Hei­mat­front? Wem soll das Pro­jekt nüt­zen? Der Sicher­heit der euro­päi­schen Gesell­schaft? Oder ste­cken pri­mär wirt­schaft­li­che Inter­es­sen dahin­ter? Droht gar ein orwell­scher Über­wa­chungs­staat?

Es gibt mitt­ler­wei­le unzäh­li­ge Ver­öf­fent­li­chun­gen zum The­ma. Auf http://www.indectproject.eu (ein ver­än­der­ter Klon der Ori­gi­nal-Pro­jekt­sei­te) bei­spiels­wei­se wird eine gan­ze Lis­te kri­ti­scher Bei­trä­ge zu INDECT ver­linkt. Der Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Prof. Andrzej Dziech kri­ti­sier­te mir gegen­über die­ses Ange­bot als ille­gal. Es sei ein typi­sches Bei­spiel der Dif­fa­mie­rung. Ein sehr aus­führ­li­cher und quel­len­rei­cher deutsch­spra­chi­ger Arti­kel zum The­ma INDECT ist hier zu lesen. Dort heißt es u.a., dass mit dem Über­wa­chungs­pro­jekt sämt­li­che bestehen­de Tech­no­lo­gi­en – Video­über­wa­chung, Vor­rats­da­ten­spei­che­rung, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Gesichts­er­ken­nung, Web­sites, Dis­kus­si­ons­fo­ren, Use­net-Grup­pen, Daten­ser­ver, P2P-Netz­wer­ke sowie indi­vi­du­el­le Com­pu­ter­sys­te­me und alle vor­han­de­nen Daten­ban­ken wie Namen, Adres­sen, bio­me­tri­sche Daten, Inter­net­ein­trä­ge, poli­zei­li­che, geheim­dienst­li­che, mili­tä­ri­sche, foren­si­sche und zivi­le Daten­ban­ken, Daten von luft- und see­ge­stütz­ten Platt­for­men und Satel­li­ten[…] – logisch mit­ein­an­der ver­knüpft, in Echt­zeit aus­ge­wer­tet und ver­wal­tet wer­den sol­len. Fakt oder Fik­ti­on?

In jedem Fall ließ die öffent­li­che Bereit­stel­lung und Kom­mu­ni­ka­ti­on aus­führ­li­cher und lücken­lo­ser Infor­ma­tio­nen zu den Ein­zel­hei­ten und zum Stand des Pro­jekts durch des­sen Ver­ant­wort­li­che und Part­ner in der Ver­gan­gen­heit zu wün­schen übrig. Dar­auf mach­te zuletzt auch der Vize-Prä­si­dent des EU-Par­la­ments Stav­ros Lam­bri­ni­dis in einem Inter­view mit EurActiv.de auf­merk­sam. Er äußert schwer­wie­gen­de Beden­ken – vor allem mit Blick auf den Schutz der Pri­vat­sphä­re und die Grund­rech­te der Bür­ger. Ein kon­kre­tes Bei­spiel für die Geheim­hal­tungs­po­li­tik der Pro­jekt-Ver­ant­wort­li­chen: Zwei erhel­len­de Doku­men­te über Details des Vor­ha­bens sind Ende 2010 von der Pira­ten­par­tei und futurzone.at öffent­lich gemacht wor­den und mitt­ler­wei­le auf der INDECT-Web­sei­te zu fin­den. Neben der auto­ma­ti­sier­ten Aus­wer­tung der Daten von Über­wa­chungs­ka­me­ras und dem Ein­satz von Poli­zei-Droh­nen sol­len auch von Bür­gern hin­ter­las­se­ne Daten­spu­ren in sozia­len Netz­wer­ken, Foren und Blogs ana­ly­siert, gespei­chert, ver­netzt und genutzt wer­den, um poten­ti­el­le Gefah­ren zu erken­nen. Indes weckt der vom Pro­jekt ein­ge­setz­te Ethik­rat kein son­der­li­ches Ver­trau­en in punk­to Unab­hän­gig­keit.

Der Jour­na­list Erich Moechel weist mir gegen­über dar­auf hin, dass das acht­köp­fi­ge Gre­mi­um neben drei exter­nen Mit­glie­dern vor­nehm­lich aus Pro­jekt­teil­neh­mern und Poli­zis­ten bestehe. Das wesent­li­che Ziel des Pro­jekts sei ganz pro­fan: näm­lich EU-För­der­gel­der für die betei­lig­ten aka­de­mi­schen Insti­tu­tio­nen abzu­schöp­fen. Nach­fol­gend sol­le die Sicher­heits- und Rüs­tungs­in­dus­trie dann um ein viel­fa­ches höhe­re Auf­trä­ge erhal­ten. Dahin­ter stän­den hand­fes­te wirt­schaft­li­che Inter­es­sen, nicht etwa eine Ver­schwö­rung zur tota­len Über­wa­chung. Die Gefahr eines Über­wa­chungs­staa­tes wür­de dabei aber bil­li­gend in Kauf genom­men, so Moechel. Den­noch zie­le das Pro­jekt aus der Per­spek­ti­ve staat­li­cher Sicher­heits­be­hör­den vor allem dar­auf, in bestimm­ten Berei­chen Fort­schrit­te zu erzie­len.

Bei­trag zum INDECT-Pro­jekt aus der 3sat-Sen­dung “Kul­tur­zeit”:


Hier klicken, um das Video auf YouTube anzusehen...


Das INDECT-Pro­jekt wird von vie­len Sei­ten kri­ti­siert. So ruft die von der Pira­ten­par­tei initi­ier­te Kam­pa­gne Stop­pIN­DECT zum Wider­stand gegen das Vor­ha­ben auf. Auch der EU-Daten­schutz­be­auf­trag­te Peter Johan Hus­tinx äußert sich skep­tisch zum INDECT-Pro­jekt, wenn er es auch nicht grund­sätz­lich ablehnt. Auf poli­ti­scher Ebe­ne kri­ti­sie­ren hier­zu­lan­de neben der Pira­ten­par­tei Par­la­men­ta­ri­er wie Andrej Hun­ko (Links­par­tei) und Jim­my Schulz (FDP; Mit­glied der Inter­net-Enquete des Deut­schen Bun­des­ta­ges) das Über­wa­chungs­pro­gramm. Die Bun­des­re­gie­rung ant­wor­te­te auf eine Anfra­ge der Links­par­tei, dass sie über die öffent­lich ver­füg­ba­ren Doku­men­te hin­aus kei­ne Unter­la­gen des Pro­jek­tes ken­ne. Auf EU-Ebe­ne set­zen sich Par­la­men­ta­ri­er wie Alex­an­der Alva­ro (FDP) für eine bes­se­re Auf­klä­rung über das INDECT-Pro­jekt ein. In einer frak­ti­ons­über­grei­fen­den schrift­li­chen Erklä­rung for­dern die EU-Abge­ord­ne­ten Alex­an­der Alva­ro, Car­los Coel­ho, Stav­ros Lam­bri­ni­dis, Judith Sar­gen­ti­ni und Rui Tava­res die Offen­le­gung aller INDECT-Doku­men­te und ver­lei­hen ihrer Sor­ge Aus­druck, dass die­ses EU-Pro­jekt mög­li­cher­wei­se in fun­da­men­ta­le Bür­ger­rech­te ein­grei­fe. Wenn auch ein all­um­fas­sen­des und zen­tral gesteu­er­tes Über­wa­chungs­sys­tem unver­ein­bar mit der aktu­el­len EU-Gesetz­ge­bung oder dem deut­schen Rechts­sys­tem scheint, sei auf Goe­thes „Zau­ber­lehr­ling“ ver­wie­sen: „Die Geis­ter, die ich rief“. Gibt es erst ein­mal erprob­te bzw. aus­ge­reif­te Tech­no­lo­gi­en und Mit­tel zur Rea­li­sie­rung einer umfas­sen­den Über­wa­chung, dann ist auch der Schritt zur Anwen­dung nicht weit. Geschieht dies nicht in der EU, dann viel­leicht in ande­ren Staa­ten welt­weit, in denen weni­ger Beden­ken und Pro­tes­te geäu­ßert wer­den.

Dass ein sol­ches Sze­na­rio nicht unrea­lis­tisch ist, zeigt ein aktu­el­ler Report der The Open­Net Initia­ti­ve, der die Inter­net-Fil­te­rung in über 40 Län­dern doku­men­tier­te. Dem­nach erfreu­en sich west­li­che Tools zur Fil­te­rung des Inter­net einer gro­ßen Popu­la­ri­tät bei auto­ri­tä­ren Regi­men des Mitt­le­ren Ostens. So wur­de z.B. der McAfee’s Smart­Fil­ter von Län­dern wie Iran und Sau­di Ara­bi­en dazu benutzt, ver­schie­de­ne Arten von Netz­in­hal­ten zu blo­ckie­ren. Genau­so könn­ten auch aus dem INDECT-Pro­jekt gewon­ne­ne Erkennt­nis­se und Tech­no­lo­gi­en in die Hän­de von Regi­men fal­len, die sie dann zur Über­wa­chung der eige­nen Bevöl­ke­rung zum Ein­satz brin­gen. Die Erfor­schung und Ent­wick­lung sol­cher Über­wa­chungs­sys­te­me rund um den Glo­bus wird nicht grund­sätz­lich zu ver­hin­dern sein. Doch was för­dert eine demo­kra­ti­sche und frei­heit­li­che Gesell­schaft und was scha­det ihr? Was für Tech­no­lo­gi­en wer­den zum Ein­satz gebracht, wel­che nicht? Und auf wel­che Art und Wei­se?

Sicher­lich spricht nichts gegen eine begrenz­te und expli­zit nicht zur ver­dachts­un­ab­hän­gi­gen Über­wa­chung ein­ge­setz­te zivi­le Nut­zung von Tech­no­lo­gi­en wie Droh­nen, wenn sie z.B. zur Kata­stro­phen­hil­fe wie kürz­lich beim ato­ma­ren Gau in Fuku­shi­ma zum Ein­satz kom­men, um Men­schen nicht in Gefahr zu brin­gen. Eine ande­re Dimen­si­on trägt dage­gen das unver­hält­nis­mä­ßi­ge Ver­wen­den bei Pro­jek­ten der staat­li­chen Über­wa­chung. Erst am ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de der nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­ter Uwe Schü­ne­mann (CDU) für den Ein­satz einer Poli­zei-Droh­ne bei Demons­tra­tio­nen zum Cas­tor-Trans­port im Wend­land mit dem Big­Bro­the­rA­ward 2011 aus­ge­zeich­net.

Das Pro­jekt INDECT wirft vie­le erns­te Fra­gen auf. Inwie­weit droht ein Ein­griff in fun­da­men­ta­le Rech­te bzw. die Pri­vat­sphä­re der Bür­ger? Wie steht es um den zuneh­men­den Ein­fluss der Sicher­heits­in­dus­trie auf poli­ti­sches Han­deln bzw. deren Ver­qui­ckung? Lau­fen die im Rah­men des Pro­jekts erforsch­ten Über­wa­chungs­tech­no­lo­gi­en nicht letzt­lich dar­auf hin­aus, unbe­schol­te­ne Bür­ger unter einen Gene­ral­ver­dacht zu stel­len? Die Pro­jekt-Ver­ant­wort­li­chen bestrei­ten dies, aus­räu­men aber konn­ten sie die­se Befürch­tun­gen bis dato nicht. Daher soll­te auch eine trans­pa­ren­te Infor­ma­ti­ons­po­li­tik sei­tens der EU gefah­ren wer­den. Denk­bar wäre in die­sem Zusam­men­hang auch eine flan­kie­ren­de Maß­nah­me wie der Rück­griff auf das neu geschaf­fe­ne Mit­tel der EU-Bür­ger­initia­ti­ve.

Getreu eines Zita­tes aus James McTei­gues Film „V wie Ven­det­ta“: Ein Volk soll­te kei­ne Angst vor sei­ner Regie­rung haben, eine Regie­rung soll­te Angst vor ihrem Volk haben! Zu spät dafür ist es nicht: Zumal es noch kei­nen poli­ti­schen Beschluss über den Ein­satz der erforsch­ten auto­ma­ti­sier­ten Über­wa­chungs­sys­te­me gibt.

Die­ser Bei­trag wur­de von mir auf politik-digital.de am 5.4.2011 unter einer Crea­ti­ve Com­mons — Lizenz erst­ver­öf­fent­licht.